Pornos sind anziehend. Sie sind überall verfügbar, meist kostenlos und machen sehr viel Spaß. Laut neuesten Schätzungen machen Inhalte mit Pornografie rund 12 Prozent des weltweiten Internet-Traffics aus. Was viele nicht bemerken: Sie sind süchtig nach Pornos, ohne es zu wissen. Dabei kann die langfristige Nutzung von Pornos schwere Folgen für die Gesundheit haben. Lest weiter und erfahrt, warum ihr Pornografie nur in Maßen genießen solltet!
Eine der meistgenutzten Drogen fürs Gehirn!
Falls ihr es noch nicht wusstet: Pornos wirken wie eine Droge auf euer Gehirn. Warum? Pornos machen das, was viele Suchtstoffe tun: Sie stimulieren euer Belohnungssystem. Und das wird beim Konsum von Pornos nicht zu knapp angeregt. Die Dopamin-Ausschüttung steigt in die Höhe – deutlich höher als beim “normalen” Sex, beim Genuss einer Tafel Schokolade oder einem guten Workout.
Was nun passiert, ist, dass euer Körper sich diesen außergewöhnlich starken Porno-Dopamin-Kick merkt und ihr leicht in Versuchung zu führen seid, euch den Kick immer und immer wieder zu besorgen. Da Pornos gefühlt in jedem Browserfenster am PC und im Smartphone lauern, ist das ziemlich einfach. Warum könnt ihr nicht aufhören? Normalerweise würde euch euer präfrontaler Kortex mitteilen, dass es nun genug ist mit den Pornos. Doch dieser ist von den Pornos, die sogar für Stunden für eine extreme Dopamin-Ausschüttung sorgen können, überlastet und der natürliche Schutz funktioniert nicht mehr. Forscher haben herausgefunden, dass das Gehirn durch den Dauerkonsum neu verdrahtet und der präfrontale Kortex geradezu geschädigt wird.

Auf Dauer ist der Konsum von Pornos also alles andere als gesund. Das wird bei Betroffenen auch durch Veränderungen in den täglichen Verhaltensweisen deutlich: Pornokonsum verzerrt, was Menschen als aufregend und normal empfinden. In der Folge gewöhnt man sich an “Porno-Sex” und der echte Sex kann geradezu langweilig werden. Warum sollte das Gehirn auch das Normale wollen, wenn es in Pornos Fantasiewelten mit ultraattraktiven Menschen und tabulosen Szenarien gibt? Im schlimmsten Fall erwartet Konsumenten eine echte Suchterkrankung, gefolgt von Depressionen, Einsamkeit und sogar körperlichen Beschwerden wie Erektionsproblemen und Orgasmusschwierigkeiten.
Zurück zu einem normalen Leben?
Na, kommt ihr schon ins Grübeln? Das solltet ihr auch! Wenn ihr bis jetzt jeden Tag Pornos geschaut habt und das Gefühl habt, ohne geht es nicht mehr, und an Sex mit echten Frauen habt ihr so gar kein Interesse mehr, dann sind das die ersten Warnzeichen. Am besten, ihr verzichtet erstmal für vier Wochen auf Pornos und setzt euer Gehirn zurück. Vertraut mehr auf eure Fantasie beim Masturbieren und lernt euren Körper wieder kennen. Dann wird euer Sex auch wieder deutlich erfüllender sein und die Orgasmen noch intensiver. Schaut euch doch in diesem Zusammenhang unsere Tipps für eine Yoni-Massage an …